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Wissenschaftliche Studien über die Wirkung von Kokosöl

Ganz langsam erkennt die Wissenschaft das ganze Potential des Kokosöls für die menschliche (und die tierische) Gesundheit. Das liegt auch an den diversen wissenschaftlichen Studien, die in den letzten Monaten und Jahren zu diesem Thema durchgeführt wurden. In diesen Studien zeigte sich, dass Kokosöl nicht nur eine äußerst positive Wirkung auf den Körper hat, sondern auch diverse degenerative Erkrankungen des Gehirns, beispielsweise Parkinson, Alzheimer oder Demenz stoppen, lindern und sogar heilen kann.

Welche Studien am aussagekräftigsten sind und was im Detail aus diesen hervorgeht, zeigt die folgende Übersicht:

Studie: Im Kokosöl enthaltene Mittel- und langkettige Triglyzeride beeinflussen den Fettstoffwechsel maßgeblich

Link zur Studie: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20473577

Bei Blutuntersuchungen misst das Labor unter anderem die Trigylceridwerte – sind diese erhöht, ist dies ein Hinweis auf Fettstoffwechselstörungen, die sich typischerweise bei übergewichtigen Personen entwickeln. Aber auch Nierenerkrankungen oder Schilddrüsen-Überfunktion zeigen sich auf diese Weise. Erhöhte Werte weisen stets auf ein Gesundheitsrisiko hin, insbesondere, wenn zeitgleich auch der Cholesterinspiegel erhöht ist: Die Gefahr von Arterienverkalkung oder Thrombosenbildung steigt dann signifikant an, ebenso drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Um die Triglyzerid-Werte bei übergewichtigen, aber nicht extrem adipösen Probanden einer Studie zu senken, führte ein chinesisches Forscherteam bei über 100 Patienten eine achtwöchige Studie durch. Die Studienteilnehmer waren angehalten, in dieser Zeit in ihrer Küche nur reines Kokosöl zu verwenden.

Das Ergebnis war überzeugend, auch wenn möglicherweise die Wirksamkeit von Kokosöl vom BMI der Patienten abhängig ist und als therapeutische Maßnahme bei starker Adipositas und fortgeschrittener Insulin-Resistenz nicht mehr ausreichen mag. Die Beteiligten an der Studie hatten sämtlich einen BMI zwischen 24 und 28 aufzuweisen – waren also normal bis deutlich übergewichtig.

Die 67 männlichen und 34 weiblichen Probanden waren gehalten, bei der Essenszubereitung für die Zeit von acht Wochen täglich ausschließlich Kokosöl zu verwenden, und zwar zwischen 25 und 30 Gramm.

Sämtliche Daten wie Blut- und Körperfettwerte der Studienteilnehmer wurden jeweils zu Beginn und am Ende der Versuchszeit ermittelt.

Der Rückgang des Gesamtkörpergewichts und des Body-Mass-Index war bei den Probanden am Ende der acht Wochen deutlich sichtbar, verglichen mit den Werten der Kontrollgruppe. Zurückgegangen waren auch der reine Körperfettanteil, das Unterhaut-Fettgewebe sowie die Fett-Depots im Bauchbereich (die als besondere Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen gelten).

Auch die Blutfettwerte hatten sich bei allen Probanden auf normale Werte abgesenkt.

Die mittel- und langkettigen im Kokosöl enthaltenen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren helfen nicht nur, Fett-Depots im Körper zu reduzieren, sondern den Fettstoffwechsel zu modulieren. Sie werden während des Verdauungsprozesses rascher verstoffwechselt und gelangen über die Pfortader direkt zur Leber – das unterstützt die Therapie einiger Darmerkrankungen. Der Energiegehalt von Mittelkettigen Triglyzeriden liegt zudem um 10% niedriger als der anderer Speisefette. Damit steigt der körpereigene Energieverbrauch zur Produktion von Körperwärme (Thermogenese) und unterstützt so eine Diät.

Eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung weist auf die Vorteile, Grenzen und Besonderheiten beispielsweise von Kokosöl in diesem Zusammenhang hin.

Studie des Athlone Institute of Technology von 2012: Kokosöl wirkt gegen kariesauslösende Bakterien

Link zur Studie: http://www.sciencedaily.com/releases/2012/09/120902222459.htm

Die menschlichen Zähne – wie wertvoll und unverzichtbar sie wirklich sind, merkt man erst, wenn es einmal Probleme damit gibt. Und diese gibt es heute häufig aufgrund der ungesunden Ernährung in nahezu allen zivilisierten Ländern der westlichen Welt. Dort nehmen die Menschen viel zu viel Zucker und andere gesundheitsschädliche Stoffe zu sich, die sich insbesondere auf die Zahngesundheit sehr negativ auswirken können.

Um herauszufinden, wie die Wirkung verschiedener Öle und Fette auf die Bakterien im Mund- und Rachenraum ist, testeten dies Wissenschaftler des "Athlone Institute of Technology Irland" ausführlich. Für diesen Test wurde unter anderem Kokosöl verwendet, zudem aber auch einige andere bekannte Öle, denen man jeweils fettspaltende Enzyme beimischte, um die Wirkung im menschlichen Körper zu imitieren. Die so behandelten Öle wurden anschließend mit unterschiedlichen Bakterienarten zusammengebracht. Daraufhin untersuchte man, welche Population des entsprechenden Bakteriums überlebt hatte.

Bereits vor Durchführung der Studie war bekannt, dass es grundsätzlich zwei Hauptverursacher von Karies gibt. Dies sind zum einen die "Streptococcus mutans" genannten Bakterien, welche sich aus der Saccharose im zerkauten Speisebrei extrahieren, andererseits eine besondere Form eines Hefepilzes, der auch für diverse Entzündungen im Mundraum verantwortlich ist.

Ergebnis der Studie: Das einzige der untersuchten Öle und Fette, welches in der Lage war, beide Karieserreger vollständig abzutöten, war das Kokosöl. Doch nicht nur das: Kokosöl lässt darüber hinaus die guten Bakterien im Mund- und Rachenraum überleben, so dass diese für eine gesunde und ausgeglichene Mundflora sorgen können. Alle anderen untersuchten Öle und Fette konnten nicht annähernd die durchschlagende Wirkung des Kokosöls erzielen.

Die "Pukapuka Studie" von Dr. Ian. A. Prior, 1960er-Jahre: Bemerkenswerte Gesundheit durch naturbelassene Ernährung mit Kokosöl

Link zur Studie: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7270479

In den 1960er-Jahren traf der neuseeländische Forscher Dr. Ian A. Prior auf ein bis dato völlig isoliert lebendes Inselvolk in Polynesien, welches sein Interesse erweckte. Was Dr. Prior bei seinem ersten Besuch sofort auffiel, war der scheinbar perfekte Gesundheitszustand der auf der Insel Pukapuka beheimateten Menschen. Es handelt sich hierbei um etwa 2.500 Personen. Der Arzt begann, das Phänomen genauer zu untersuchen und führte zahlreiche medizinische Tests mit den Inselbewohnern durch. Dabei fand er erstaunliches heraus. Nahezu alle Menschen auf Pukapuka hatten den idealen Body-Mass-Index (BMI), es gab also so gut wie kein Übergewicht. Hinzu kam, dass die Anzahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter den Bewohnern einen verschwindend geringen Wert aufwies. Schon einige Jahre zuvor hatte ein Zahnarzt festgestellt, dass die Bewohner der Insel einen überdurchschnittlich gesunden Zahnzustand aufwiesen.

Dr. Prior begann zu erforschen, woran die extrem hoch ausgeprägte Gesundheit der Bewohner von Pukapuka liegen könnte. Er fand heraus, dass sie in erster Linie mit der täglich konsumierten Nahrung der Inselbewohner zusammenhängen muss. Sämtliche Lebensmittel nahmen die Menschen dort völlig naturbelassen zu sich, neben frischem Fisch, viel Obst und Gemüse auch Fleisch wie Huhn oder Schwein. Vor allem aber aßen alle Bewohner nahezu täglich Kokosnüsse in sämtlichen Formen, unter anderem auch als extrahiertes Kokosöl bzw. Fett.

Der entsprechende Schluss liegt nah: Durch den Genuss von naturbelassenen Lebensmittel in Verbindung mit der Einnahme von Kokosnuss-Produkten, insbesondere Kokosfett oder Öl, ergibt sich ein natürlicher Schutz gegen nahezu alle uns bekannten Zivilisationskrankheiten. Die Bewohner von Pukapuka kennen weder Herz-Kreislaufbeschwerden noch Schilddrüsenprobleme bzw. entsprechende Unter- oder Überfunktionen einzelner Organe.

Seine Ergebnisse veröffentlichte Dr. Prior anschließend in der heute unter dem Namen "Pukapuka Studie" bekannten Publikation. Sie wurde in der Fachwelt mit großem Interesse aufgenommen.

Die Studie der Kinderärztin Dr. Mary Newport, England, 2000er-Jahre: Erstaunlicher Erfolg durch Kokosöl bei Alzheimer Erkrankungen

Link zur Studie: http://health.universityofcalifornia.edu/2012/06/03/can-coconut-oil-treat-alzheimers/

Hierbei handelt es sich zwar im engen Sinn nicht um eine wissenschaftliche Studie, trotzdem gelten die Erkenntnisse der britischen Kinderärztin Dr. Mary Newport als die heute wichtigsten in Verbindung mit dem Kokosöl.

Der Mann der Ärztin, Steve Newport, erkrankte im Alter von 59 Jahren an Alzheimer. Die Krankheit nahm einen schnellen und heftigen Verlauf, schon nach kurzer Zeit traten die Alzheimer-typischen Symptome deutlich in Erscheinung und verschlimmerten sich zusehends. Er konnte sich beispielsweise nicht mehr an die Jahreszeit, den Monat und den Tag erinnern. Bei den behandelten Ärzten wuchs die Ratlosigkeit. Keines der verabreichten Medikamente konnte die Krankheit wirksam aufhalten, geschweige denn lindern. Irgendwann gaben sie auf und überließen den Patient seinem weiteren Schicksal.

Seine Frau, Dr. Mary Newport, mochte dieses Todesurteil nicht hinnehmen und beschäftigte sich fortan eingehend mit der Krankheit ihres Mannes. Sie fand heraus, dass eine der Hauptursachen für den Ausbruch der Alzheimerschen Krankheit ein Problem bei der Nutzung von Glucose im Gehirn ist. Trotz ausreichender Zuführung von Glucose kann das Gehirn des Alzheimer-Patienten diese nicht in die unbedingt notwendige Energie umwandeln.

Dr. Newport fand jedoch auch heraus, dass der Mangel an Glucose durch die Zuführung von Ketonen behoben werden kann. Und diese Ketone können wiederum aus mittelkettigen Triglyceriden (MCTs) gewonnen werden, die vor allem in nativem Kokosöl vorhanden sind.

Mit dieser Erkenntnis begann Dr. Newport, ihrem Mann täglich Kokosöl zu verabreichen. Der Effekt: Sein Krankheitsverlauf änderte sich innerhalb kürzester Zeit dramatisch. Zunächst kam die Alzheimer Erkrankung zum Stillstand, dann begann sie sich rückwärts zu entwickeln. Plötzlich konnte sich Steve Newport wieder an Dinge erinnern, die er eigentlich längst vergessen hatte. Wie durch ein Wunder stellte sich nach einiger Zeit eine vollständige Genesung ein. Die Ergebnisse ihrer somit selbst angefertigten Studie hielt die Kinderärztin für so sensationell, dass sie sie im Jahr 2008 in Form eines detaillierten Berichts in der Fachpresse vorstellte. Die Studie fand großen Anklang und gilt bis heute als wichtigster Beweis für die Wirksamkeit von Kokosöl bei degenerativen Erkrankungen des menschlichen Gehirns.

Über die drei hier beschriebenen Studien hinaus wurden weitere, teils sehr fachspezifische Studien über die Wirksamkeit von Kokosöl angefertigt, deren Ergebnisse allerdings der breiten Öffentlichkeit nicht immer zugänglich gemacht wurden.

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