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Kokosmehl - Gesundheitlicher Nutzen, Rezepte & Nährwerte

Kokosmehl

Für das Backen zu Hause sind mittlerweile viele Mehle bekannt - neben dem herkömmlichen Weizenmehl auch Roggen-, Hafer- und Gerstenmehl sowie Dinkelmehl. Das Problem dabei: Fast alle Mehle enthalten Gluten, ein Eiweißgemisch, das bei einem inzwischen nicht unerheblichen Teil aller Menschen Unverträglichkeitsreaktionen hervorruft. Hinzu kommt, dass herkömmliche Mehle einen großen Anteil an Kohlenhydraten und anderen ungünstigen Inhaltsstoffen aufweisen. Die daraus hergestellten Produkte eignen sich also kaum für eine kohlenhydratarme, eiweißreiche Ernährung (Low Carb), wie sie heute viele Menschen bevorzugen. Auch an Vitaminen fehlt es diesen Mehlen.

Zum Glück gibt es gesunde Alternativen zu den „Allerweltsmehlen“, etwa Mehle aus Pseudogetreidearten und Samen wie Quinoa, Buchweizen oder auch Kokosmehl. Letzteres ist in Deutschland noch relativ wenig bekannt, obwohl es eine überaus gesunde und hochwertige Zutat für Backwaren, Mehlspeisen und viele weitere Zwecke darstellt. Dabei ist Kokosmehl auch noch besonders lecker. Es bringt das feine Aroma der Kokosnuss überall dort zum Vorschein, wo es sehr gut passt. Und auch die Nährwerte überzeugen auf ganzer Linie: Kokosmehl enthält hochwertige Inhaltsstoffe sowie wenig Kohlenhydrate und Kalorien. Was ist Kokosmehl eigentlich und was kann man damit machen? Hier die wichtigsten Informationen rund um das Thema Kokosmehl.

Warum Kokosmehl die bessere Alternative ist

Kokosmehl Produkt

Kokosmehl weist im Hinblick auf die Nährstoffe und Nährwerte, die gesundheitlichen Aspekte und die Eignung für Menschen mit verschiedenen Handicaps bzw. Unverträglichkeiten viele Vorteile auf. Hier die wichtigsten davon:

Kokosmehl ist basisch

Übersäuerung ist inzwischen eine der verbreitetsten Volkskrankheiten in Deutschland. Sie entsteht hauptsächlich durch eine ungesunde Ernährung mit zu viel Fett, Salz und Zucker. Dadurch gerät das Säuren-Basen-Gleichgewicht des Körpers aus dem Gleichgewicht - mit fatalen Folgen.

So ist Übersäuerung beispielsweise die Hauptursache für Nierensteine. In diesem Fall können die Nieren die anfallenden Giftstoffe nicht mehr vollständig ausschwemmen, da sie in ihrer Arbeit eingeschränkt sind, und/oder eine zu große Menge dieser Stoffe anfällt. Die Giftstoffe lagern sich dann in den Organen ein, klumpen mit der Zeit zusammen und versteinern. Es kann sich eine große Menge dieser Steine bilden. Die Gefahr besteht darin, dass die Steine die Ein- und Ausgänge der Nieren blockieren und in den Gängen wandern. Dadurch können sich schmerzhafte Koliken bilden, bis hin zum Ausfall des Organs.

Um das nicht zu riskieren, sollte die Ernährung vorwiegend so ausgerichtet sein, dass basische Lebensmittel den Hauptteil ausmachen (70%). Dabei handelt es sich im Lebensmittel, die einer Übersäuerung vorbeugen und für ein ausgeglichenes Säuren-Basen-Niveau im Organismus sorgen. Zu diesen Lebensmitteln gehört auch Kokosmehl. Durch seine vielseitige Verwendung lässt es sich sehr gut in fast jede Ernährung einbauen. Es gleicht andere, nicht basische Lebensmittel aus, die in das saure Milieu einzuordnen sind. So wird der Organismus im Gleichgewicht gehalten und Nieren- sowie Gallensteine etc. haben keine Chance mehr.

Kokosmehl beinhaltet kein Cholesterin

Zu den Volkskrankheiten zählt auch der zu hohe Cholesterinspiegel. Allerdings kann kaum jemand den Begriff Cholesterin richtig einordnen, meist wird er als Synonym für die Bezeichnung „Blutfettwert“ gebraucht. Dabei handelt es sich hier genau genommen nicht um ein Fett, sondern um eine fettähnliche Substanz aus der Gruppe der Lipide. Eine gewisse Konzentration von Cholesterin im Organismus ist unabdingbar, ist der Stoff doch ein unverzichtbarer Bestandteil der Zellenmembranen, welcher für die Produktion wichtiger Hormone und die Reparatur geschädigter Zellen zuständig ist. Nimmt der Cholesterinspiegel einen zu hohen Wert an, kann dies schwerwiegende negative Folgen für die Gesundheit haben. Es kommt zur Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und in der Folge zu teilweise lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfällen und Herzinfarkten.

Begünstigt wird ein zu hoher Cholesterinspiegel durch die ungesunde Ernährung in der modernen westlichen Welt. Zu viel Fett und Zucker - das sind die Hauptrisikofaktoren für ein Ansteigen des Cholesterinspiegels. Hinzu kommen von Natur aus cholesterinreiche Lebensmittel wie Eier, Krustentiere, Innereien, Backwaren, Fleisch generell und diverse Fertiggerichte sowie Süßspeisen. Durch die Verwendung von gesundem Kokosmehl in der persönlichen Ernährung kann ein potentieller Cholesterinlieferant ausgeschaltet werden. Und auch für spezielle Diäten und Ernährungsformen wie Low Car, Paleo usw. eignet sich Kokosmehl sehr gut, es hat nur wenige Kalorien.

Die positiven Effekte einer cholesterinbewussten Ernährung: Das Risiko von Arterienverkalkung sinkt, den gefürchteten Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann vorgebeugt werden.

Kokosmehl beeinflusst den Blutzucker nicht

Der Blutzuckerspiegel ist insbesondere für Menschen mit Diabetes bzw. der erblichen Veranlagung einer Diabetes immer im Auge zu behalten. Steigt der Blutzuckerspiegel zu stark an und liegt dauerhaft in einem hohen Bereich, so besteht die Gefahr des Ausbruchs einer Diabetes-Erkrankung. Wer bereits Diabetes hat, muss bei einem zu hohen Blutzuckerspiegel mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen, bis hin zum befürchteten Zuckerschock.

Kokosmehl ist ein ideales Lebensmittel, um den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. Es enthält eine ideale Kombination aus verschiedenen Ballaststoffen und verfügt über nur wenige Kohlenhydrate. Somit steht auch nur wenig „Ausgangsmaterial“ zur Verfügung, das in Zucker umgewandelt werden kann. Der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel ist bei Kokosmehl im Vergleich zu anderen Mehlsorten äußerst gering.

Gut für Menschen mit Zöliakie: Kokosmehl ist glutenfrei

Ähnlich wie die Übersäuerung gehört auch die Zöliakie mittlerweile zu den weit verbreiteten Phänomenen in Deutschland, manche sprechen gar von einer Volkskrankheit. Und wer mit der Bezeichnung Zöliakie nichts anfangen kann, der wird sich unter dem Namen „Glutenunverträglichkeit“ sicher etwas vorstellen können.

Es handelt sich dabei also um die Unverträglichkeit gegen den Eiweißstoff Gluten, der auch als Klebeeiweiß bezeichnet wird. Diese Unverträglichkeit ist quasi eine Mischung aus Autoimmunerkrankung und Allergie. Charakteristisch für die Erkrankung ist eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Die Zöliakie ist erblich bedingt und bleibt einen Leben lang. Eine Behandlung ist bis heute nur symptomatisch möglich, die Ursache bleibt bestehen.

Die Entzündung der Darmschleimhaut wird bei Menschen mit Zöliakie durch die Einnahme glutenhaltiger Lebensmittel hervorgerufen. In der Folge kommt es zur Zerstörung eines großen Teils der sogenannten Darmepithelzellen, wodurch die Nährstoffe aus der Nahrung größtenteils unverdaut im Darm verbleiben. Die Auswirkungen sind drastisch: Es kann zu unkontrolliertem Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Depressionen kommen. Dadurch erhöht sich auch das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen, z. B. Lymphknotenkrebs oder Darmkrebs.

Da die Zöliakie nicht medikamentös behandelt werden kann, besteht die einzige Behandlungsmöglichkeit in einer dauerhaften glutenfreien Diät. Doch gerade bei Back- und Teigwaren enthalten fast alle herkömmlichen Mehle Gluten. Eine sehr gute Alternative dazu ist die Verwendung des gesunden Kokosmehls. Das fein gemahlene Fruchtfleisch der Kokosnuss ist glutenfrei und damit ideal für Menschen mit einer Unverträglichkeit geeignet. Somit hat Kokosmehl eine äußerst positive Wirkung auf die Gesundheit und hilft, diversen schweren Krankheiten vorzubeugen.

Kokosmehl ist reich an Ballaststoffen

Kokosmehl Produkt

Ballaststoffe (auch Faserstoffe oder Pflanzenfasern genannt) sind für die korrekte Funktion des menschlichen Darms unerlässlich. Sie regen die Darmfunktion an und unterstützen somit die Verdauung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Die Bezeichnungen sollten nicht täuschen: Der menschliche Körper kann beide Formen nicht verdauen, Ballaststoffe werden also unverdaut wieder ausgeschieden. Trotzdem sind sie unverzichtbar für die gesamte Verdauung.

Ballaststoffe verdünnen als unverdauliche Füllstoffe den Energiegehalt der Nahrung, können Darmprobleme wie Verstopfung lindern und fördern das Sättigungsgefühl. Außerdem regulieren sie den gesamten Organismus, indem sie den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen. Somit kann durch die regelmäßige Zuführung von Ballaststoffen diversen Erkrankungen des Magen-Darmbereich sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen vorgebeugt werden. Menschen, die Ballaststoffe fest in ihre tägliche Ernährung eingebaut haben, erkranken seltener an Magengeschwüren, Darmkrebs, Diabetes, Arterienverkalkung, Bluthochdruck und erleiden weniger Herzinfarkte sowie Schlaganfälle.

In Kokosmehl ist ein großer Anteil an Ballaststoffen enthalten. Das gesunde Mehl der Kokosnuss eignet sich daher ideal zum Ersetzen anderer, ungesunder Mehle wie Weizen- oder auch Roggenmehl. Es lässt sich vielseitig einsetzen, unter anderem für Brote, Kleinbackwaren und vielerlei Süßspeisen. Aber auch in Saucen und Suppen sowie Brotaufstrichen kann Kokosmehl eingesetzt werden, insbesondere in Form eines natürlichen Bindemittels. Mehr dazu gleich.

Mit Kokosmehl gesünder und fettärmer backen

Ebenso wie Cholesterin ist Fett ein Risikofaktor für die menschliche Gesundheit. Auch dieser Nährstoff ist in gewissen Mengen lebenswichtig, in zu hoher Dosierung kann er allerdings lebensgefährlich werden. Das Problem: Die moderne Ernährung enthält grundsätzlich zu viel Fett. Die Menschen in den Industrieländern essen zu viel Fleisch, zu viel Süßes, zu viel Fertignahrung und generell zu große Mengen. Die empfohlene maximale Tagesdosis an Fett wird oft vielfach überschritten.

Doch langsam wandelt sich das Bild: Viele Menschen besinnen sich wieder auf gesunde Formen der Ernährung, meiden Fastfood und Lebensmittel mit zu viel Zucker und Fett und bewegen sich regelmäßig. In diesem Zuge erleben auch althergebrachte, oft zwischenzeitlich vergessene Lebensmittel eine Renaissance. Dazu gehören auch die Bestandteile der Kokosnuss, von der über viele Jahre fast ausschließlich das Fruchtfleisch in Form von Flocken oder Kokosmilch verwendet wurde. Kokosmehl dagegen wurde früher nur in wenigen Ländern verwendet, vorwiegend dort, wo Kokosnüsse die Hauptnahrungsquelle darstellen. Dass die Menschen in diesen Ländern seit jeher gesund leben, haben verschiedene wissenschaftliche Studien bewiesen. Dies mag auch am geringen Fettgehalt des Kokosmehls liegen. Da das Fleisch der Kokosnuss vor dem Mahlen stark entölt wird, enthält Kokosmehl nur etwa ein Viertel dessen Kalorien. Es kann daher mit Recht als fettarmes Lebensmittel mit besonderen Inhaltsstoffen und Wirkungen bezeichnet werden.

Insbesondere zum Backen eignet sich Kokosmehl sehr gut. Aber auch andere Speisen können damit sehr gut hergestellt werden, z. B. Suppen, Saucen, Currys usw. Zudem kann Kokosmehl andere Mehle ganz oder teilweise ersetzen.

Geschmacklich hat Kokosmehl mehr zu bieten

Um Kokosmehl herzustellen, wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss (auch „Kopra“ genannt) zunächst getrocknet und entölt und anschließend fein gemahlen. Es entsteht ein strahlend weißes Mehl, das seinen charakteristischen Kokosduft schon von weitem verströmt.

Wird Kokosmehl in Kuchen und Süßspeisen eingesetzt, so ergibt sich ein feiner charakteristischer Geschmack, der viele Menschen direkt an ferne Länder, an Sonne, Strand und Urlaub erinnert. Aufgelöst in Suppen oder Saucen ist der Geschmack nach Kokos angenehm zurückhaltend und überdeckt die anderen Aromen nicht.

Wem der Geschmack der Kokosnuss trotzdem zu stark hervortritt, der kann zum Backen das Kokosmehl mit anderen, idealerweise glutenfreien Mehlen vermischen bzw. diese ersetzen und erhält so ein sehr dezentes, nussig-feines Aroma.

Kokosmehl ist ein exzellentes Bindemittel

Wer sich immer wieder darüber ärgert, dass seine Speisen verklumpen und keine homogene Masse bilden, der sollte es einmal mit Kokosmehl probieren. Das feine Pulver ist ein sehr gutes Bindemittel und kann daher in vielen Rezepten eingesetzt werden.

Die hervorragende Eignung als Bindemittel wird insbesondere durch die starke Saugkraft des Kokosmehls hervorgerufen. Eingerührt in Saucen, Eintöpfe, Suppen oder Aufläufe gibt es den Speisen eine cremige Konsistenz, ohne daraus eine zähflüssige, schwer verdauliche Masse zu machen. Dies empfinden viele Menschen angenehmer als beispielsweise bei der Verwendung von Speisestärke oder Soßenbinder. Und gesünder ist es allemal.

Nährwerte und Inhaltsstoffe von Kokosmehl

Generell ist die Kokosnuss ein äußerst nährstoffreiches und gesundes Lebensmittel. Auch die daraus hergestellten bzw. weiterverarbeiteten Produkte wie Kokoswasser oder Kokosmilch gelten als hervorragende Nährstofflieferanten. Allerdings sind die meisten Produkte der Kokosnuss nicht eben fett- und somit kalorienarm. Im Gegenteil: Kokosmilch, Kokosflocken etc. dürfen mit Recht als Kalorienbomben bezeichnet werden.

Doch nicht so das Kokosnussmehl: Da dieses im Laufe des Produktionsprozesses häufig stark entölt wird, enthält Kokosnussmehl i. d. R. weniger als ein Viertel der Kalorien von frischem Kokosfleisch bzw. Kopra. Das Schöne daran: Trotz des geringen Fett- und Kaloriengehalts verfügt Kokosmilch über große Mengen lebenswichtiger Nährstoffe. Hier eine genaue Übersicht:

Nährwerte für 100 g

Vitamine

Mineralstoffe

Kochen & Backen mit Kokosmehl - Unsere Rezepte

Damit jeder interessierte seine neu gewonnenen Erkenntnisse über das hochwertige Nahrungsmittel Kokosmehl auch gleich in die Praxis umsetzen kann, folgen hier einige Anregungen in Form von leckeren Rezepten:

Kokosmehl Pfannkuchen Rezept

Kokosmehl Pfannkuchen Rezept

Zutaten:

Zubereitung:

Eier, Butter, Sahne und Wasser schaumig schlagen. Kokosmehl, Süßstoff, Backpulver, Salz, Vanillemark und evtl. Zimt mischen und alles vorsichtig unter die Ei-Butter-Masse geben. Teig 15 Minuten ruhen lassen. Große oder kleine Pfannkuchen in einer gebutterten Pfanne von beiden Seiten goldbraun backen.

Übrigens: Pfannkuchen mit Kokosmehl schmecken vielen Menschen besser als herkömmliche Pfannkuchen. Sie sind auch für Low Carb sehr gut geeignet. Auch amerikanische Pancakes lassen sich mit diesem Rezept herstellen. Dazu einfach etwas mehr Wasser in den Teig geben und kleine Pancakes ausbacken. Die Pancakes mit Kokosmehl sind toll für eine Low Carb Ernährung geeignet.

Mit diesem Rezept gelingt ein leckerer Kokosmehl Kuchen

Kokosmehl Kuchen Rezept

Zutaten:

Zubereitung:

Mehle und alle Pulver sowie Zucker gut vermischen. Eier und Milch verquirlen und zur Mehlmischung geben. Alles gut verrühren, evtl. noch das Wasser hinzugeben, bis ein sämiger Teig entsteht. Rum beimischen.

Teig in eine gefettete 30 cm-Kastenbackform gießen, glatt streichen, in den kalten Backofen bei ca. 140 Grad Umluft geben. Den Kuchen mit Kokosmehl 90 bis 110 Minuten backen. Nach dem völligen Erkalten den Kuchen mit einem Sägemesser anschneiden. Dieses Kuchenrezept lässt sich auch sehr leicht abwandeln.

Paleo Kokosmehl Brot Rezept

Kokosmehl Brot Rezept

Zutaten:

Zubereitung:

Kokosmehl, Eier, Butter, Backpulver, Honig, Salz und Quark gut verrühren, bis ein glatter Teig ohne Klumpen entsteht. Den Teig in eine gefettete Form füllen. Im Backofen bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Das Brot mit Kokosmehl ist sehr gut bekömmlich und weist als Paleo Brot besonders gute Nährwerte auf. Mit diesem Rezept können auch Brötchen gebacken werden.

Muffins mit Kokosmehl Rezept

Kokosmehl Muffins Rezept

Zutaten:

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C vorheizen. Flohsamenschalen in Wasser einweichen. Zutaten von Maismehl bis Salz gründlich vermischen. Zutaten von Joghurt bis Flohsamenschalen mixen, bis sich der Zucker gelöst hat. Obst, Nüsse, Schokolade etc. nach Wahl untermischen.

In Muffin-Förmchen füllen. Bei 180 Grad Umluft ca. 20 - 25 Min. backen.

Waffeln mit Kokosmehl Rezept

Kokosmehl Waffeln Rezept

Zutaten:

Zubereitung:

Banane schälen und mit der Gabel in einer Schüssel zerdrücken. Das Mehl und die Eier hinzugeben. Anschließend alles miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Waffeleisen vorheizen und mit etwas Butter oder Öl einstreichen. Den Teig in das Waffeleisen geben und mit einem Löffel verteilen. Die Waffeln etwa 2 bis 3 Minuten backen lassen. Wenn sie sich ohne Kleben rausnehmen lassen, sind sie fertig. Die goldbraunen Waffeln aus den Waffeleisen nehmen, nach Belieben dekorieren und genießen. Das Rezept ist auch für Low Carb sehr gut geeignet.

Kokosmehl Plätzchen & Kekse

Kokosmehl Plätzchen & Kekse Rezept

Zutaten:

Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Weitere Zutaten hinzugeben und alle Zutaten verkneten. Es entsteht ein krümeliger Teig. Teig in kleinen Portionen vorsichtig ca. 2 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Auf ein Backblech mit Backpapier legen. Kekse bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun werden.

Nach dem Backen die Plätzchen und Kekse mit Kokosmehl nach Wunsch mit Zuckerglasur oder Schokolade überziehen und dekorieren.

Kann man Kokosmehl selber machen?

Kokosmehl kann durchaus auch zu Hause hergestellt werden, allerdings ist dafür etwas Zeit und Aufwand erforderlich. Hier eine kurze Beschreibung des Ablaufs:

Um Kokosnussmehl selber zu machen, benötigt es eine bzw. mehrere reife Kokosnüsse. Diese müssen im ersten Schritt zunächst geöffnet werden. Zum Öffnen schneidet man am besten ein Loch in eines der Augen der Kokosnuss, die sich gegenüberliegend voneinander befinden und leicht auf der Schale auszumachen sind. Hier ist die Schale der Kokosnuss am dünnsten. Das Loch kann entweder mit einer Bohrmaschine, aber auch mit einem Korkenzieher, Schraubendreher oder einem anderen geeigneten Werkzeug in die Schale geschnitten werden.

Durch die Öffnung wird nun das in der Nuss befindliche Kokoswasser ausgegossen. Achtung: Das Kokoswasser ist ein sehr gesundes und wohlschmeckendes Getränk mit sehr guten Nährwerten. Es sollte also nicht einfach weggeschüttet, sondern weiterverwendet werden.

Jetzt kann die Schale der Kokosnuss geöffnet werden. Hierzu hat jeder seine eigenen Methoden. Oft reicht es aus, die Kokosnuss in ein Küchentuch zu wickeln und ein paar kräftige Schläge mit dem Hammer darauf zu geben, so dass die Frucht in mehrere Teile zerbricht. Ist die Nuss geöffnet, muss das Fleisch herausgelöst werden. Dazu verwendet man am besten ein kleines, flexibles Schälmesser. Auch die dünne braune Haut zwischen dem Fruchtfleisch und der Außenschale der Kokosnuss muss unbedingt entfernt werden.

Ist das Kokosnuss-Fruchtfleisch extrahiert, kann es in einen Mixer gegeben werden. Auch Multifunktions-Küchenmaschinen eignen sich hierfür sehr gut. Nun wird das Fruchtfleisch mit einem Liter kochenden Wasser übergossen, so dass es möglichst vollständig bedeckt ist. Anschließend wird das Gerät eingeschaltet und mehrere Minuten lang laufen gelassen, bis aus dem Kokosnussfleisch und dem Wasser eine homogene, glatte Masse geworden ist, in der keine größeren Stücke mehr vorhanden sind. Das Ganze muss jetzt bis auf gute Handwärme abkühlen.

Die dadurch entstandene Kokosmilch wird nun durch ein möglichst feines Sieb, ein Tuch oder eine sogenannte Nussmilch-Tüte abgegossen. Somit trennen sich das zu feinsten Teilen zerriebene Fruchtfleisch und die Flüssigkeit wieder voneinander. Aus dem so aufgefangenen Fruchtfleisch wird anschließend das Kokosmehl hergestellt. Die aufgefangene Flüssigkeit kann wiederum entweder pur getrunken oder für Cocktails und Ähnliches verwendet werden.

Im übrig gebliebenen, fein zerkleinert Fruchtfleisch befindet sich naturgemäß immer noch ein bedeutender Anteil an Flüssigkeit. Dieser wird nun dadurch entfernt, dass das Fruchtfleisch auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausgebreitet und bei etwa 50 bis 70 Grad im Backofen getrocknet wird. Vorsicht: Höhere Temperaturen rösten das Fruchtfleisch oder lassen es sogar verbrennen. In etwa 45 Minuten sollte das Kopra vollständig getrocknet sein.

Im letzten Schritt wird das Fruchtfleisch nochmals im Mixer bzw. in der Küchenmaschine gemahlen, diesmal ohne Zugabe von Wasser. Der Mahlgrad hängt von der Dauer des Mixens und natürlich vom verwendeten Gerät ab. Das so entstandene Kokosnussmehl kann bis zu einem Jahr gelagert werden, idealerweise in einem luftdichten Behälter und an einem kühlen, trockenen Ort.

Kokosnussmehl kaufen - was dabei wichtig ist

Kokosmehl Produkt

Wer sich den recht aufwändigen Prozess zum eigenhändigen Herstellen von Kokosnussmehl nicht selbst zutraut oder keine Zeit und Lust dazu hat, der kauft einfach fertiges Kokosmehl im Handel. Dabei sollten jedoch einige Details beachtet werden.

Kokosnussmehl gibt es nicht in jedem Supermarkt zu kaufen. In Deutschland ist es noch relativ gering verbreitet, meist findet sich das wertvolle Mehl in Bioläden, Reformhäusern oder Selbsterzeugerläden.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt aus möglichst hochwertigen Ausgangsstoffen hergestellt wurde. Das bedeutet konkret: Am besten eignen sich Bio-Kokosnüsse für die Herstellung eines einwandfreien und wirklich gesunden Kokosmehls. Das Endprodukt ist dann zwar etwas teurer, der Käufer kann sich jedoch sicher sein, dass weder zur Erzeugung des Ausgangsprodukts noch innerhalb der Herstellung zum Kokosmehl schädliche Substanzen - etwa Pestizide, Bindemittel, chemische Trockner usw. - eingesetzt wurden.

Weiterhin sollte beim Kauf auf die Konsistenz des Kokosnussmehls geachtet werden. Nicht jedes im Handel angebotene Produkt weist die gleiche Konsistenz auf - einige Kokosmehle sind grober gearbeitet, andere feiner, fast schon auf dem Niveau von Weizen- oder Roggenmehl. Hier kommt es darauf an, was aus dem Mehl nach dem Kauf gemacht werden soll. Für Brote und Brötchen eignen sich feinere Mehle besser, als Bindemittel oder für süße Backwaren ist aber auch grobkörnigeres Kokosnussmehl recht gut geeignet.

Vorsicht: Kokosmehl ist zwar nach der Herstellung für ein Jahr oder sogar länger haltbar, verliert jedoch mit der Zeit an Aroma. Am besten ist es also, ein möglichst frisches Produkt zu kaufen.

Hier mehr dazu: Bio Kokosmehl kaufen.

Fazit: Kokosmehl kann andere Mehlsorten sehr gut ersetzen

Wer es leid ist, die Nachteile der üblichen Mehlsorten wie Weizenmehl, Roggenmehl usw. in Kauf nehmen zu müssen, und wer vielleicht sogar Probleme mit seiner Gesundheit aufgrund einer Glutenunverträglichkeit hat, für den stellt Kokosnussmehl mit all seinen Inhaltsstoffen und Nährwerten eine sehr gute Alternative dar. Es kann entweder als vollständiger Ersatz die üblichen Mehle verwendet werden, oder es wird mit diesen vermischt, um die Eigenschaften, den Geschmack und die Wirkung auf die Gesundheit zu verbessern. Erfahrungen und Studien bestätigen das.

Mit seiner Mischung aus wertvollen Nährstoffen, wenig Kohlenhydraten und ebenso wenig Fett eignet sich Kokosmehl ideal für eine schlanke, gesundheitsbewusste Ernährung und für Menschen, die gerne abnehmen möchten.

Das Schöne daran: Kokosmehl ist enorm vielseitig seinsetzbar. Es kann zum Kochen und Backen verwendet werden, z. B. für Pfannkuchen / Pancakes, Waffeln, Plätzchen und Kekse, Kuchen, Brot und Brötchen und vieles mehr. Unzählige Rezepte mit Kokosmehl machen die Verwendung leicht, ob einfach für eine gesund Ernährung, für Low Carb oder zum Abnehmen.

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